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Wir über uns

 

 

Der Lauftreff Elsen-Wewer besteht seit 1979 und ist ein beim Deutschen Leichtathletikverband (DLV) und beim Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) gemeldeter Lauftreff. Die Vereinsanbindung erfolgt als eigene Abteilung des Turn- und Sportvereins Wewer (TSV Wewer).

Derzeitig beteiligen sich ca. 60 Läufer, 10 Walker und 15 Turner.

Wir ermöglichen allen Interessierten ein schonendes Lauf-und Walking Training.
Dieses Angebot ist nicht an eine Mitgliedschaft gebunden, und somit kostenlos.

Grundgedanke des Lauftreffs ist es, durch ein mäßig belastendes Ausdauertraining mehr Wohlbefinden im Alltag zu erreichen.
Überlastungen sollen dabei möglichst vermieden werden.

Erfahrene Betreuerinnen und Betreuer sorgen dafür, dass Anfänger das richtige Lauftempo finden und Spaß an der Bewegung im schönen Wewerschen Wald bekommen.

Grundsätzlich gilt aber:

Niemand soll ungewollt allein laufen oder walken müssen !

 

Allerdings legt der Lauftreff großen Wert auf die Eigenverantwortung der Teilnehmer, dies gilt besonders im Bereich zu hoher Belastungen.

Interessenten, die ihre gesundheitlichen Risiken nicht kennen, wird vor Aufnahme des Trainings eine sportmedizinische Untersuchung empfohlen.

 


Liebe Lauffreundinnen und Lauffreunde,

wir freuen uns dass ihr gemeinsam mit uns laufen wollt, denn bei uns ist jede neue Läuferin, jeder neue Läufer herzlich willkommen. Für Eure “ersten Laufschritte“ in unserer Lauf Gemeinschaft wünschen wir Euch viel Erfolg. Und wenn es mal nicht so läuft wie ihr gern möchtet... nur nicht den Mut verlieren, alles braucht seine Zeit, erst recht beim Ausdauer Training. Dieser Text soll euch mit ersten Informationen helfen. Viele unserer Sportfreunde/Innen laufen bereits seit mehr als 10 Jahren hier im Wewerschen Wald, und verfügen daher über eine Menge Erfahrung. Wenn also einmal Fragen
auftauchen, wird jedes Mitglied des Lauftreffs gern bereit sein, euch beratend zu unterstützen.
In unseren Lauf-und Walkinggruppen mit  unterschiedlichen Belastungsstufen finden Ausdauer-Begeisterte sicher schnell ihr persönliches Tempo. Nach einer gemeinsamen kurzen Aufwärm-Gymnastik (ca. 8-10 min.) laufen/walken wir ca. 45 -60 Minuten in verschiedenen Gruppen.

 

Für Laufanfänger/innen ohne Ausdauer Erfahrung führen wir regelmäßig Anfänger Laufkurse über 12 Wochen nach dem bekannten DLZ Programm durch.


Sportmedizinische Information

Die beim Laufen und Walken erforderliche Aktivität wirkt der Entstehung von Herz-und Kreislauferkrankungen über verschiedene Mechanismen entgegen. Sinnvoll ausgeübtes Laufen und Walken kann Blutdruck und Pulsfrequenz senken, und es kann das Körpergewicht reduzieren. Laufen und Walken kann zum Stressabbau beitragen und in begrenztem Umfang das schlechte Cholesterin
LDL senken, sowie das gute Cholesterin HDL anheben.

Durch gezieltes Training lassen sich Beschwerdesymptome, die durch einseitige oder geringe körperliche Belastungen hervorgerufen werden mindern, wenn nicht sogar gänzlich vermeiden. Außerdem kann die Beweglichkeit erhalten sowie das Immunsystem gestärkt werden. Das aus dem Sport resultierende positive Körpergefühl sowie die Freisetzung bestimmter Neurotransmitter (Botenstoffe) im Stoffwechsel des Gehirns, können sich auf die seelische Grundstimmung positiv stabilisierend auswirken. Kommunikatives Laufen und Walken in einem Lauftreff kann darüber hinaus ein besonderes Gemeinschaftsgefühl vermitteln und somit der Isolierung des einzelnen entgegen wirken.

Das Training sollte so gestaltet werden, dass die gewünschte Distanz ohne Erschöpfungspausen bewältigt werden kann. Das Gefühl völliger oder annähernder Erschöpfung sollte auch nach Rückkehr zum Ausgangspunkt der Trainingsstrecke nicht vorhanden sein. Das Gefühl noch weiter Laufen oder
Walken zu können, ist ein guter Hinweis darauf, dass das Tempo nicht zu hoch gewählt wurde. Zu hohe Geschwindigkeiten führen in der Regel nicht zum gewünschten Trainingsfortschritt und nicht zu den beschriebenen positiven Auswirkungen. Bei zu hohen Belastungen kommt es zu einer “Übersäuerung“ der gesamten Muskulatur, d.h., dass die dann zu messenden Laktatwerte im Blut deutlich die als Obergrenze gewünschten 2,5 -4 mMol pro Liter überschreiten würden. Aus  Reihentests mit Lauftreffsportlern aus dem gesamten Bundesgebiet sind Laktatwerte von bis zu 7,5 mMol bekannt, also eine deutliche Überforderung des Organismus. Bei einem gesunden Herz-Kreislauf-System als einmalige Belastung durch einen harten Trainingslauf oder Wettkampf sind diese Werte sicher nicht tragisch, aber im Trainingsalltag müssen solche Belastungen vermieden werden.

Um Überlastungen zu vermeiden, gilt folgende Faustregel:

220 minus Lebensalter ist gleich der errechneten maximalen Herzfrequenz. Sie sollten 60 – 75 % ihrer individuell ermittelten max. Herzfrequenz als Ausdauerbelastung nicht überschreiten ! Sind Sie z.B. etwa 30 Jahre alt, entspricht dies einer Herzfrequenz zwischen 114 und 142 Schlägen pro Minute.
Während des Trainings sollte noch eine Unterhaltung möglich sein, ohne die Aktivität wegen “Atemnot“ abbrechen zu müssen.