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Der Transgrancanaria Trail als Marathon

22.02.2019 - von Werner Kleffner und Anette Schäfers

Nach unserem Gran Canaria Urlaub 2018 war es recht schnell klar, dass wir in 2019 wieder auf die Insel kommen … bei einer ziemlich großen Auswahl von Läufen mit 17 km, 30 km, 42,5 km,  68 km, 128 km und sogar 360 km haben wir uns für die Marathon-Distanz entschieden. Zumal das Geländeprofil der Bergstrecke “'nur“ mit 1.000 Metern bergauf und 2.200 Metern bergab ausgewiesen wurde.

An diesem Freitagmorgen holte uns das Taxi um 07:00 Uhr am Hotel bei San Mateo ab … um ca. 07:30 Uhr waren wir so ziemlich die Ersten im Startbereich auf 1.630 Meter Höhe. Dort oben war es relativ kühl und wir waren froh, dass wir uns in einer der Holzhütten unterstellen konnten :)

Nach und nach wurden auch die anderen Läufer angekarrt ... es hatten sich 800 Teilnehmer für diese Distanz angemeldet. Um 09:00 Uhr fiel endlich der Startschuss und die Läuferkarawane wälzte sich auf die Strecke. Die Laufwege waren oft nur Pfade, auch echte Steilstücke bremsten die Aktiven aus. Die Strecke verlief über ein zerklüftetes Gelände mit Felsen und gepflasterten Wegen. Wie man es in den Bergen allgemein kennt, sind Steinstufen mit Steinplatten keine Seltenheit.

Gemeinsames Frieren vor dem Start - Foto: Werner Kleffner

Unsere neu erworbenen Trail-Stöcke kamen auf der ganzen Strecke zum Einsatz. Zum einen weil es auf dem Lavagrieß und dem Erdboden sehr rutschig war oder weil die Passagen gar keine Laufpfade waren, sondern nur einfache Abhänge, wo man einfach hinunter musste. Im vorletzten Teilstück (ab km 28) war dann noch ein ausgetrocknetes Flussbett mit großen Kieselsteinen für uns vorgesehen.

Der letzte Abschnitt über 5 km konnte dann einigermaßen “gut” gelaufen werden ... eine breite Straße, ein betoniertes Flussbett, ein Bürgersteig durch die Stadt Maspalomas bis zur “‘Finisherrampe“ :)

Unterwegs wurde es dann schnell wärmer - Foto: Werner Kleffner

Anette ist als zweite ihrer Altersklasse ins Ziel gekommen - das war eine grandiose Leistung - und Werner schaffte in seiner Altersklasse den 6. Rang.

Für uns war es das bisher härteste Rennen und der extremste Trail und wir waren froh, dass uns unsere Thüringer Lauffreunde am Ende mit dem Auto zum Hotel mitnehmen konnten. Auch sie hatten den Marathon erfolgreich abgeschlossen und das anschließende Abendmenü wurde gemeinsam genossen :)