Diese Seite verwendet Cookies. Durch Klick auf den grünen Botton geben Sie Ihre Zustimmung zur Verwendung von Cookies. Bitte lesen Sie die Datenschutzerklärung!

Käselauf 2016 - eine runde Sache wie der Käse selbst

03.09.2016

 

Es ist doch stets bemerkenswert, was so an organisatorischen Dingen im Hintergrund immer wieder zu tun ist, um unseren Käselauf alle 2 Jahre von Wewer nach Nieheim über die Bühne zu bringen.

Und das machte Paul Ahlemeyer auch in diesem Jahr (fast) ganz allein, zumindest was die Aktivitäten im Vorfeld betraf. So die umfangreiche Teilnehmerverwaltung und -information, die Festlegung und Prüfung der Route mit Pausenstationen, die Planung der Logistik einschließlich der zahlreichen Helfer und den Abstimmungen mit den Ansprechpartnern in Nieheim, die Beschaffung und Vorbereitung der Verpflegung, den Gepäcktransport und die Rückfahrt der Läufer und, und, und …

Schon weit über 40 aktive Läufer, Betreuer und Helfer machten sich in Wewer auf den Weg

Es sollte ja alles reibungslos funktionieren und das hatte es ja dann auch diesem Samstag, als sich um kurz nach 09:00 Uhr 32 Laufer/innen mit 5 Fahrradbegleiter und 5 Helfern von Wewer aus auf den 42 Kilometer (Marathon) langen über insgesamt 700 Höhenmeter und neun direkt aufeinanderfolgende Etappen führenden Weg über Borchen, Dahl, Schwaney, Buke, Bad Driburg, Alhausen und Pömbsen nach Nieheim machten. 3 Walker waren schon entsprechend zeitig früher unterwegs. In Dahl, Buke und am Reelser Kreuz am Stadtrand von Bad Driburg stießen nochmal insgesamt 18 Läufer/innen hinzu, so dass am Ende 63 Aktive vor der Bühne am Culinarium in Nieheim einliefen.

Einlauf in Nieheim

Das Wetter war super, was sich insbesondere auf der zweithöchsten Erhebung in Ostwestfalen zeigte, dem Klusberg bei Pömbsen, von wo aus man bei fast wolkenlosem blauen Himmel und klarer Sicht einen herrlichen Rundblick in alle Himmelsrichtungen hatte: im Westen zum Hermannsdenkmal und zum Teutoburger Wald, im Norden zur Burg Schwalenberg und bis weit ins Lippische, im Osten zum Köterberg und in den Solling hinter dem Wesertal und im Süden bis zum Reinhardswald kurz vor Kassel - einfach fantastisch.

Belohnt für alle Mühen wurden alle Aktiven nebst Helfern und Begleitern dann schließlich mit dem Ausplantschen im Nieheimer Hallenbad, einem anschließenden Umtrunk mit Urkunden- und Käseverteilung und einer kleinen Erinnerung mit Fotos von Nieheimer Sehenswürdigkeiten, bevor man sich danach u.a. zum Essen und Weintrinken in das bunte Treiben des 10. Nieheimer Käsemarktes stürzte. Natürlich durfte dabei das Probieren und Kaufen aller erdenklichen Käsesorten nicht fehlen, so dass der eine oder andere letztlich durchaus mal um höhere zweistellige Eurobeträge erleichtert gegen 20:30 Uhr mit dem Bus wieder gen Heimat aufbrach.

Während alle dann abends müde in ihre Betten fielen, war für Paul die Sache aber noch längst nicht vorbei. Es folgten für ihn noch die Prüfung aller Einnahmen und Ausgaben - Kostenkontrolle oder auch Neudeutsch: Controlling genannt - sowie die Vorbereitung der sogenannten „Manöverkritik“, obwohl es hierbei auch dieses Mal wieder wirklich absolut nix zu meckern gab.

"Der Hahn im Korb" - Dank an Paul für das Super-Management

Übrigens: Anne Ahlemeyer und Ulrich Böckler sind die beiden Läufer, die bisher alle neun Käseläufe von Anfang bis Ende "durchgezogen" haben. Wenn beide fit bleiben, werden sie jeder beim Jubiläum in zwei Jahren (10. Käselauf 2018) mehr als 400 Käselaufkilometer in den Beinen haben.

Fotos: Hubert Steins